Preise Wahlleistungen

ÜBERSICHT ÜBER UNSERE WAHLLEISTUNGEN

STAND 06/2015

Nachfolgende Auflistung unserer Wahlleistungen erfolgt auf Grundlage der Wirtschaftlichen Aufklärungspflichten des Arztes gemäß § 630c Abs. 3 BGB und § 12 Abs. 4 der Berufsordnung*.

Leistung Ziffer Steigerungs-satz IGEL** Kosten IGEL* Steigerungs-satz Privatpatient Kosten Privatpatient
Attest 70 2,3 5,36 € 2,3 5,36 €
Krankheitsbericht 75 2,3 17,43 € 2,3 17,43 €
Gutachterliche Stellungnahme 80 2,3 40,22 € 2,3 40,22 €
Umfangreiche gutachterl. Äußerung*** 85 2,3 67,03€ 2,3 67,03€
Psychometrischer Test**** 857 1,8 12,17 € 1,8 12,17 €
Hochtontherapie 555a 1,8 12,59 € 1,8 12,59 €
Biofeedback 870a 1,0 43,71 € 1,5 65,58 €
Neurofeedback 870a 1,3 56,83 € 1,7 74,32 €
tDCS-Sitzung 832a 2,3 21,19 € 2,3 21,19 €
rTMS-Sitzung***** 828a 1,7 59,94 € 2,0 70,52 €
rPMS-Sitzung 838a 1,0 32,06 € 1,7 54,50 €
VNS-Analyse 652a 1,0 25,94 € 1,7 44,09 €
Vagusnerv-
stimulation
831a 1,7 7,92 € 1,7 7,92 €
Ultraschall-untersuchung 410 2,3 26,81 € 2,3 26,81 €
ACP-Behandlung GOÄ+ Sachkosten Einzel- aufstellung 125,06 € Einzel- aufstellung 125,06 €

* Wirtschaftliche Aufklärungspflichten des Arztes gemäß § 630c Abs. 3 BGB und § 12 Abs. 4 der Berufsordnung. Bei Privatpatienten, die unsere Wahlleistungen in Anspruch nehmen, gilt Folgendes: strittig ist nach Einreichung der Privatliquidation beim Privatversicherer zuweilen die Beurteilung der medizinischen Notwendigkeit. Eine Reihe privater Krankenversicherer (PKV) erstattet die Kosten der Wahlleistungen nicht, mit dem Argument, die Leistung sei medizinisch nicht notwendig und stelle rechtlich gesehen eine Verlangensleistung dar, die nicht unter die Erstattungspflicht des Versicherers fällt. Vor Anwendung einer unserer Wahlleistungen informieren wir grundsätzlich schriftlich über die Höhe des nach der GOÄ zu berechnenden voraussichtlichen Honorars und weisen darauf hin, dass die medizinische Notwendigkeit dieser Behandlungsmethode seitens der PKV möglicherweise strittig bewertet, die Leistung unter Umständen von der PKV als eine Verlangensleistung angesehen und daher nicht oder nicht vollständig erstattet wird. Fazit: Wir empfehlen Ihnen dringend, die Frage einer Kostenübernahme durch die PKV vor Behandlungsbeginn zu klären, es sei denn, die Kostenübernahme-Frage spielt bei Ihrer Therapieentscheidung keine Rolle.

** IGeL = individuelle Gesundheitsleistung. Anwendung bei gesetzlich Versicherten gem. §12 des Sozialgesetzbuches. Die Steigerungssätze sind niedriger als bei Privat-Liquidation um die Finanzierbarkeit zu erleichtern. Privatpatienten erhalten zwar in der Regel etwas höhere Steigerungssätze, jedoch wird auch hier der mögliche Rahmen nicht ausgeschöpft.

*** Umfangreiche gutachterliche Äußerung: Die Gebühr wird pro angefangene Stunde fällig. Beispiel: der Patient erhält einen ablehnenden
Bescheid vom Versorgungsamt oder der Rentenversicherung, geht damit zum Sozialverband, wo man ihm rät, den Behandler mit dem Ablehnungsbescheid aufzusuchen und um Stellungnahme aus fachärztlicher Sicht zu bitten. Häufig wird unterschätzt, daß hier nicht einfach etwas bescheinigt wird, sondern daß der Bescheid nebst Unterlagen gesichtet und im Kontext der beim Arzt vorliegenden Befunde bewertet werden muß. Durchschnittlich fallen dabei 1,5 bis 2,5 Stunden an, das bedeutet ein Arzthonorar von 134,06€ bis 201,09€. Sie erhalten darüber eine Kostennote unserer Abrechnungsstelle ARCO Lüneburg.

**** Psychometrischer Test. Eine Reihe dieser Tests sind fester Bestandteil bei der Betreuung chronisch Schmerzkranker. GKV-Patienten
erhalten diese festgelegten Tests als Kassenleistung. Beim Neurofeedback und rTMS setzen wir psychometrische Tests zur Verlaufsbeobachtung
und Therapiesteuerung ein. In diesem Falle dürfen wir die Tests nicht zu Lasten der GKV erbringen.

***** Zur Abrechnung der rTMS bei Privatpatienten veröffentlichte die Bundesärztekammer im Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 112, Heft 13 vom 27.3.2015 folgende Stellungnahme (hier gekürzt wiedergegeben): Zur Analogabrechnung einer rTMS eignet sich die Nr. 828 GOÄ „Messung visuell, akustisch oder somatosensorisch evozierter Hirnpotenziale (VEP, AEP, SSP) (605 Punkte)“. Die Zuordnung zur Nr. 828 GOÄ wurde gewählt, weil diese Gebührenposition hinsichtlich technischer Durchführung, Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand und Kosten der zu bewertenden Leistung der rTMS am nächsten kommt. Für die Messung motorisch evozierter Potenziale mittels transkranieller Magnetstimulation kann ebenfalls die GOÄ-Nr. 828 analog angesetzt werden.

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